Kusstechnik (2. Blog Hop für Brot und Stempel!)

Man findet im Internet ja Anleitung für Alles… wie man Bomben bastelt, wie man eine Schwarzwälder Kirschtorte bäckt, wie man sich dezent (!) schminkt, und natürlich auch, wie genau das mit dem Küssen geht. Letzteres wollte ich euch heute zeigen, denn das kann ich ganz besonders gut. Also, macht euch ein Tässchen Tee und holt euch dazu einen Keks, denn es geht los:

Ihr braucht dazu zwei Arten von Stempeln: einen möglichst großflächigen Motivstempel ohne Struktur und einen strukturierten, also beispielsweise ein Muster oder einen Hintergrundstempel. Ziel des Stempelküssens ist es, die Struktur ins Motiv zu bringen. Den Effekt kennen wir von einigen SU-Stempeln, also beispielsweise von diesen hier: Patterned Pets

Im vergangenen Jahr gabe es dann im SU-Jahreskatalog mit dem Stempelset „Du bist fabelhaft“ eine Kombination aus solch flächigen und strukturierten Stempeln, die diese Technik einfach prädestinierten, und dazu findet man im Internet inzwischen hinreichend Beispiele. Ich habe daher aus diesem Set lediglich den Stempel „Gut gemacht“ verwendet, weil mir dieser so gefällt, und für die Struktur habe ich die „optische Täuschung“ aus dem sich im aktuellen Katalog befindlichen Set „Superstar“ ausgesucht.  du bist fabelhaftSuperstar

Der „Gut gemacht“-Stempel wurde dann auf dem Stempelkissen mit Tinte benetzt, von der ein Teil durch den Strukturstempel beim „Küssen“ wieder abgenommen wurde – der Stempelabdruck zeigt dann dieses Muster sanft im Hintergrund, siehe links im Bild.

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Rechts seht ihr ein ähnliches Ergebnis mit dem Stempelset „C is for cat“ und dem Hintergrundstempel „Four Patterns“, nur dass ich hier noch einen Schritt weitergegangen bin, denn ich habe nach dem Küssen zunächst den Katzenstempelabdruck aufs weiße Papier gebracht – siehe rechte, etwas dunklere Katze, und danach habe ich den Strukturstempel ebenfalls abgestempelt, denn hier konnte der Musterstempel ja nur dort Tinte aufnehmen, wo die Katze sie zuvor aufgenommen hatte, also stempelte auch dieser nun eine (etwas hellere) Katze mit wesentlich stärkerer Maserung ab. Wichtig ist, dass man nach jeder Runde die Stempel wieder gründlich säubert – nur dann funktioniert es!

Mit dieser Technik lässt sich schön rumspielen, und ich hoffe, dass euch dieser Beitrag dazu ein wenig inspirieren konnte. Gern dürft ihr per Kommentar auf eure Versionen verlinken – ich würde mich freuen, weitere Beispiele zu sehen!

Nun, wenn man von einer solchen Technik dann 41 Exemplare erstellt hat, wie ich das diesmal fürs Technikbuch 1 getan habe, dann hat man den Dreh irgendwann auch raus – daher die ganz große Expertise auf meiner Seite, ist klar, oder? So sahen meine mitsamt der Anleitungen für beide Beispiele zugeschnürten Päckchen aus:

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Inzwischen sind alle Tauschbeiträge bei mir eingetroffen, und ich halte nun ein tolles Technikbuch voll genial kreativer Werke in Händen – großen Dank an alle Teilnehmer und an die Organisatorin Linda Sack für die viele Mühe mit diesem Projekt.

Doch damit nicht genug – ich bin irrsinnig froh, dass ich mit diesem Beitrag am 2. Technik-Blog-Hop, organisiert durch Kerstin Cornelis teilnehmen durfte. Wenn ihr heute diesen Beitrag lest, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ihr von der wunderbaren Angela aus zu mir gefunden habt und als nächstes den Beitrag von Mona sehen möchtet.

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag gefallen – gern dürft ihr mir einen Kommentar hinterlassen – viel Spaß noch beim Weiterhoppen! 🙂 Verena

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Inspirationen zum Thema Hochzeit – mein allererster Blog Hop!

Juhuu – ich bin dabei, wenn das Team Stempelwiese fleißig bloghopt – mein erstes Mal, und ich freue mich sehr!

Dabei muss ich gestehen, dass ich eigentlich keine Zeit hatte, ein gesondertes Projekt für diese tolle Aktion anzufertigen, weil ich die vergangenen Wochen Tag und Nacht an den Vorbereitungen für die Hochzeit meiner Jugendfreundin Tina gebastelt habe – ich habe also unter Realbedingungen (Erwartungsdruck, Zeitknappheit, strenge Qualitätskontrolle durch die Braut) agiert, und ich hoffe, dass ich neben den vielen wunderschönen und ausgefallenen Beiträgen in diesem Blog Hop mit meinen eher pragmatisch-schlichten Werken dennoch bestehen kann. Sowohl die Braut als auch ich lieben nämlich klare Linien und unkomplizierte Formen – oder vielleicht geht es noch jemandem von euch so?

Zunächst wählte die Braut aus dem SU-Katalog ihre Lieblingsfarben aus, die sie in Papierform auf ihrer großen Feier wiedersehen wollte: Türkis, Aquamarin, Blauregen und Zartrosa, hier zumindest ansatzweise anhand des für alle gut sichtbar angebrachten Sitzplans zu erkennen:

Blog Hop Tischplan

Daraufhin suchte sie sich ein Lieblingsstempelmotiv aus, welches in diesem Fall leider nicht aus dem aktuellen SU-Katalog stammt sondern aus einen etwas älteren (entschieden hat sie sich für die schönen Lampions aus dem Set „Today & Everyday“). Mit diesem Stempelmotiv embosste ich für die Einladungskarten farbigen Cardstock mit weißem Prägepulver – davon habe ich leider kein einziges Bild gemacht, aber ihr könnt es euch sicher einigermaßen bildhaft vorstellen.

Ich erstellte daraufhin ein paar Beispiele für diverse Papierarbeiten und sandte sie der zukünftigen Braut zu, die sich ihre Favoriten aussuchte, damit ich mit diesen in Serie gehen konnte.

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Aus dieser Kollektion möchte ich euch für diesen Blog Hop die simpelste aller Kreationen vorstellen, nämlich Streublumen, erstellt mit der Stiefmütterchenstanze und dem Set „Flower Shop“ – beides ist im aktuellen Jahreskatalog zu finden und wirklich sehr vielseitig einsetzbar. Mit dem Stempeln und Stanzen der Streublumen begann ich schon im April, da ich eine sehr große Menge an Blumen anfertigen wollte, die als Tisch- und Buffetdeko dienen sollten. Gesehen hatte ich solche Streudeko auf Melanie Oppermanns Blog, und mit leicht veränderter Variante habe ich mich dann ans Werk gemacht:

Zunächst stempelte ich mit dem aus diesem Stempelset für mich schlichtesten Blumenstempel in allen vier Lieblingsfarben der Braut Blumen auf weißen Cardstock. Diese stanzte ich aus, schließlich stanzte ich ohne vorheriges Bestempeln auch noch den farbigen Cardstock mit derselben Stanze aus, dicht auf dicht. Die Blüten aus farbigem Karton legte ich zuunterst, dann wölbte ich die auf weißen Karton gestempelten Blüten mit dem Falzbein ganz leicht nach oben (wirklich aber nur ganz sachte, um das Papier nicht zu knittern), damit ein plastischer Effekt entstand. Diese klebte ich daraufhin auf die farbige Blüte, und ganz oben drauf in die Mitte setzte ich jeweils eine kleine Perle als Glanzpunkt – schon fertig!

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Angesichts der etwas lahmen Fotos habe ich dann sogar noch ein zweiminütiges Video für euch dazu hochgeladen – zur Warnung: das ist wirklich nur was für Anfänger – alle Anderen würden sich sicher krank lachen, dass ich so etwas simples in Wort und Bild zu erklären versuche, aber ich selbst hätte das vor einigen Jahren nicht auf den ersten Blick geschnallt, also: vielleicht nützt es ja wirklich jemandem. Hier also das Kurzfilmchen:

Tatsächlich war das schon Alles – sehr schön einfach, was? Gut angekommen ist die Deko dennoch, denn viele der Gäste fragten extra nach, ob sie anschließend davon etwas mit nachhause nehmen dürften. Ein schöneres Kompliment kann man sich als Bastler ja gar nicht wünschen, wenn ihr mich fragt – und vielleicht greife ich dieses Motiv nochmal für die Dankeskarten wieder auf.

Inzwischen liegt die Hochzeit auch schon eine knappe Woche zurück, und alle sind selig. Die Braut war wunderwunderschön, der Bräutigam hat „Ja!“ gesagt, die beiden zuckersüßen Töchter des frischvermählten Paares haben Blumen auf dem Weg vom Anlegesteg zum Schloss, auf dem gefeiert wurde, gestreut. „Anlegesteg?“, werdet ihr euch vielleicht fragen?

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Nun, dieses Ritual mag euch nicht geläufig sein, aber unter Ruderern darf eigentlich ein Relikt der Sportlichkeit gerade bei der Hochzeit nicht fehlen, und so schipperte das Paar zunächst ein paar Kilometer auf der Ruhr, bevor es von der am Ufer mit einem Riemenspalier wartenden Hochzeitsgesellschaft begrüßt wurde und einander dort vor Zeugen und bei schönstem Sonnenschein das Eheverprechen gab.

Blog Hop ProgrammeFächer

Dazu hatte das Pärchen zuvor noch in echter Partnerarbeit obenstehende Herzchenfächer erstellt, auf denen einerseits der Text zum Gelübde in zwei Sprachen zu lesen war, die aber andererseits auch auf den Ablauf der Zeremonie hinwiesen – eine clevere Idee!

Ach ja – ebenfalls zumindest teilweise gestempelt waren auch die Kekse, die die Gäste auf ihren Sitzplätzen vorfanden – ich hoffe, dass sie gefallen haben.

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Weiter geht es – klickt auf das untenstehende Bild um zurück zur Übersicht zu gelangen:

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Bonustage nutzen

Bonustage

Die „Bonustage“ finden vom 07.-31. Juli 2016 statt.
Im Rahmen dieser Aktion wird bei jeder Bestellung für je 60 € Bestellwert
(Katalogpreise zzgl. Versandkosten) ein Gutschein im Wert von 6,00 €, ausgestellt.
Diese Freibeträge sind vom 2. bis zum 31. August einlösbar.

Die Aktionsgutschein-Codes werden per E-Mail versandt,
deshalb ist zur Teilnahme an dieser Aktion eine E-Mail-Adresse erforderlich.
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Aktionszeitraum: 7.–31. Juli 2016
Einlösezeitraum: 2.–31. August 2016

Die Gutscheine-Codes der „Bonustage“ werden nur per E-Mail zugesandt.
Die E-Mail mit dem Gutschein-Code dabei bitte unbedingt sofort abspeichern
und gut aufbewahren, da die Codes kein zweites Mal zugesandt werden.
Verlorene Codes können leider auch nicht ersetzt werden.

Also dann, nutzt die Bonustage und meldet euch bei mir –

Gruß, Verena

Turtles in Love

Nach meiner Teilnahme am Technikbuch 3 war ich ganz ordentlich angefixt, was den Austausch verschiedener Techniken angeht, und so habe ich mich für die Erweiterung des Punch-Art-Albums angemeldet. Im Punch-Art-Album hatten sich ein paar Handvoll SU-Demos daran gemacht verschiedene Figuren aus den SU-Handstanzen zu kreieren und daraus eine Übersicht für jeden einzelnen zu erstellen. Da im Album noch ein paar Tiere fehlten, rief Meike Körber zu diesem weiteren Tausch auf, und so beschäftigte ich mich zum allerersten Mal intensiver mit dem Thema Punch-Art. Ausgesucht habe ich mir dann zwei verliebte Schildkröten auf einem Felsen im Meer – das Original fand ich hier:

Verliebte Schildkröten von Lynn Pratt

Das Projekt erschien mir auf den ersten Blick simpel genug für mich als Punch-Art-Neuling, und obendrein hatte ich auch das Gefühl, dass ich die dafür erforderlichen Stanzen würde besorgen können. Mithilfe meiner Demo-Kolleginnen Verena Voss und Conny Ricker hat es dann auch geklappt, und so erstellte ich fürs Album dann auch diese Seite:

Zunächst habe ich für jedes Exemplar einmal ozeanblauen Cardstock in Streifen von 14,85cm Länge und 5cm Breite zugeschnitten.Diesen riss ich daraufhin per Hand der Länger nach in zwei Teile um wellenartige, rauhe Kanten zu schaffen. Ich stanzte daraufhin (auch pro Blatt jeweils einmal) einen 2,5“-Kreis in der Farbe Taupe aus und schnitt diesen in der Mitte durch (per Hand, da man die Unterseite ohnehin nicht würde sehen können). Diese beiden Halbkreise zerknitterte ich (ebenfalls per Hand) und klebte sie nebeneinander und leicht überlappend zwischen die beiden Meeresstreifen, so dass sie wie Felsen aussahen, die aus dem Wasser herausragen.

Für die Panzer der Schildkröten halbierte ich einen olivgrünen 1 3/8“-Kreis, und die Köpfe sind aus olivgrünen 3/4“-Kreisen gemacht. Der Panzerrand bestand aus moosgrünen Wortfenstern, die Beinchen aus olivgrünen Wortfenstern, die Füße aus halben 1/2“-Kreisen in Moosgrün. Der Schwanz besteht auch aus Fragmenten des Wortfensters, da ich aber keinen wirklich befriedigenden Weg gefunden habe, um das auch nur annähernd schön und effizient hinzukriegen, lasse ich euch das mal lieber selbst ausprobieren – das schafft ihr ohne meine Anleitung wahrscheinlich besser als ich. Herzchen und Augenteile lieferten mir die multiverselle Eulenstanze.Tutles in love Details

Mir hat es Spaß gemacht, wenngleich ich am Ende nicht böse war, dass wir „nur“ 10 Teilnehmer waren, denn irgendwann, wenn die Finger ganz grün sind vom vielen Spongen, dann ist es auch gut. Nächste Woche werden die beiden letzten Beiträge bei unserer Organisatorin eintreffen, so dass ich vermutlich in wenigen Tagen dann alle Tauschobjekte hier habe und euch präsentieren kann. Freue mich schon sehr darauf!

 

 

Technikbuch

Am heutigen Beitrag habe ich ganz besonders lang „gebastelt“, was sich in erster Linie auf das dazugehörige Projekt bezieht, nämlich das sogenannte „Technikbuch“ der Stampin’Up-Demos. Genauer gesagt handelt es sich um einen Reload des 3. Buchs mit den entsprechenden darin vorgestellten Papierbasteltechniken. Organisiert wurde diese Runde von Stephanie Förstl von „Scheremainpapier“, der ich an dieser Stelle herzlichst für die viele Mühe damit danken möchte!

Jedem registrierten Teilnehmer des Projekts wurde eine Technik und ein Format fürs Project Life-Album zugewiesen, woraufhin ein jeder einen Prototypen erstellte und diesen 48mal verfielfältigte, um alle 49 Exemplare nach Frankfurt zu Stephanie zu senden, welche derzeit dort den Tausch vornimmt und sehr bald jedem einzelnen von uns dann 49 unterschiedliche Techniken zurückschicken wird. Es läuft also im Prinzip genauso wie beim Kartentausch über die Stempelfreunde, nur mit dem Ziel, sich ein Album mit vielen verschiedenen Anregungen und Erklärungen zu erstellen, anhand derer man diese beliebig nachbasteln kann. Ach ja, und mit dem kleinen (aber feinen) Unterschied, dass 49 Exemplare unheimlich viel werden können!

Meine Technik hieß „Anwendungsmöglichkeiten Heißklebepulver“, und ich war zumindest schon mal ganz glücklich, dass ich eine vage Ahnung hatte, was genau man mit Heißklebepulver so anstellen kann – benutzt hatte ich es jedoch zuvor noch nie. Daher habe ich es mir erstmal bei SU! bestellt, und dazu gleich auch noch ein paar Varianten für Stampin’Glitter, denn das ist das Zeug, welches man auf die heiß klebende Fläche streut, damit sie dauerhaft darauf haften möge. Stampin’Glitter ist übrigens auch nicht anders als Glitzerpulver, allerdings eben in den schönen SU!-Farben, und die wollte ich auch ausprobieren. Ich habe mich beim Tauschprojekt für die Farben schwarz und kürbisgelb entschieden, und zusätzlich habe ich ein drittes Produkt zum Vergleich ausprobiert, nämlich azurblauen Flitter von Rayher aus einem Münsteraner Bastelladen.

ballons start

Zunächst habe ich mir in Flüsterweiß den Cardstock zurechtgeschnitten: je 49mal 9,5cmx14,3cm und dann insgesamt 98mal  7,4cmx5cm. Die größten Kartonstücke habe ich als Basis für die Technik genutzt, auf die kleineren Stücke habe ich die Materialliste und eine Kurzanleitung gedruckt.

Eine ganz kurze Anleitung liegt übrigens auch dem Heißklebepulver bei, und das lautet so: „1) Stempeln Sie das Motiv mit VersaMark Tinte.

2) Streuen Sie das Pulver großzügig auf die feuchte Tinte.

3) Schütten Sie überschüssiges Pulver – eventuell durch vorsichtiges Abklopfen – wieder ab und geben Sie es zurück in den Behälter.

4) Erhitzen Sie das Pulver mit dem Erhitzungsgerät bis es schmilzt und klebrig wird.

5) Geben Sie Glitzerpulver darauf und schütteln oder klopfen Sie überschüssiges Pulver ab.

6) Festigen Sie das Pulver durch erneutes Erhitzen.“

Dass es diese Anleitung gibt, ist sehr sinnvoll, denn wenn man sich die diversen Tutorials auf YouTube oder diversen Blogs ansieht, dann scheint sich bezüglich des letzten Punktes die Bastelwelt nicht ganz einig zu sein. Mein Fazit lautet: in jedem Falle anschließend kurz nochmal erhitzen, damit der Glitterkram nicht wieder abfällt – denn Glitzerpulver hat ansonsten die hartnäckige Eigenschaft, einfach überall zu landen und dort zu bleiben wo es ganz sicher nichts zu suchen hat. Viel wichtiger aber ist der vorsichtige Umgang mit Punkt 4), denn hier entscheiden Bruchteile einer Sekunde über Erfolg oder Misserfolg beim permanenten Beglitzern: Das Pulver muss durchs Erhitzen mit dem Embossingfön schmelzen, darf aber keinesfalls überhitzen/verbrennen, da es ansonsten auch nicht mehr gut klebt! Und wer das schon mal ausprobiert hat, der kann sicher bestätigen, dass der Grat dazwischen ein sehr schmaler ist- ich habe daher nach einigem Rumprobieren immer dann die Hitze weggenommen, wenn sich die ersten Bläschen auf dem Pulver bildeten und möglichst nicht erst dann, wenn es unangenehm stechend zu riechen begann.

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Bezüglich des Motivs habe ich mich für Ballons entschieden, die ich mit dem Set „Partyballons“ mit VersaMark auf weißen Cardstock aufgestempelt habe. Darauf kam das Pulver:

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…und gleich nach dem Erhitzen der Stampin’Glitter:

ballons orange

Das hat übrigens bei allen drei Sorten Glitzerkram gleichermaßen gut funktioniert – eigentlich total simpel. Ein zweites Mal kurz erhitzt habe ich die Ballons erstmal etwas antrocknen lassen und danach mit der Ballonstanze ausgestanzt und mit Dimensionals aufgeklebt und die Ballonschnüre schließlich mit Wurstgarn aufgenäht, damit sie nicht wegfliegen.

Ballons

Mithilfe der Wortfensterstanze habe ich die Glitzerpulvernamen für die Nachkommenschaft dokumentiert ausgestanzt und ebenfalls dazugeklebt. Danach kamen die Ballonkarten auf kürbisgelben Cardstock (14,8cmx10,5cm), so dass sie ganz genau in die Hüllen der Project Life Alben passen.

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Versandfertig sahen meine Ballonkarten dann so aus – die übriggebliebenen Ballons habe ich für Geburtstagskarten verwendet.

In den kommenden Tagen werde ich diesen Beitrag noch ein wenig editieren, da ich einige weitere Dinge mit Heißklebepulver ausprobiert habe. Schaut also gern nochmal wieder rein bei Gelegenheit!

Jetzt erwarte ich mit Hochspannung die Ankunft meines Tauschpaketes, dessen Inhalt ich euch sicher gern zeigen kann – in Person, wenn ihr zum Durchblättern vorbeikommt!

 

12. Kartentausch zum Thema „Freundschaft“

Auch diese Tauschrunde wurde von Tina Deininger sehr sorgfältig und liebevoll organisiert – herzlichsten Dank nochmal an dieser Stelle! Dieses Thema war mal eine etwas andere kreative Herausforderung, denn die meisten Karten schreiben wir ja doch zu den kirchlichen Hochfesten, zu Geburtstagen, zu Weihnachten etc. Eine Karte „einfach nur so“ zur Feier der Freundschaft ist fast unüblich, und gerade deshalb fanden wir es wichtig, dass wir uns auch hier einmal ausprobieren.

Die daraus entstandenen Ergebnisse sind sehr vielfältig und durch die Bank weg wunderschön. Ich zeige euch hier mal meine „Ausbeute“ aus diesem Swap, und es geht los mit dieser schönen Karte unserer Gastgeberin:

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Tina hat hier außen eine wunderschöne Stanze von Sizzix verwendet und innen einen kleinen Stempel – die Karte ist schlicht und genial.

Tja, und da eine Teilnehmerin kurzfristig ausgefallen war, hat Tina dann für uns noch eine zweite Freundschaftskarte erstellt, diesmal mit einem bildhaften Spruch:

Tina Deininger2Tina Deininger

Die Farbe (Osterglocke ist das) mag ich übrigens sehr gern!

Die nächste Karte hat Ulla Lang eingereicht – wie schon im letzten Swap ist ihr diesmal mit schöner Schlichtheit ein sehr wirkungsvolles Kunstwerk gelungen.

Ulla Lang

Mit dem für diesen Tausch absolut prädestinierten Stempelset „Baum der Freundschaft“ aus dem aktuellen Jahreskatalog von Stampin’Up hat Tatjana Heine diesen Traum in Kirschblüte, Farngrün, Espress und Rosenrot geschaffen:

Tatjana

Auch Beate Bröhldick hatte sich für dieses Set entschieden, und ihre Karte damit sieht so aus:

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Auch das sind übrigens genau meine Farben, toll gemacht, Beate!

Stephanie Krotz hat sich für das aktuelle Gastgeberset des Frühjahrskatalogs „Aus der Kreativkiste“ sowei das Stempelset „Gorgeous Grunge“ entschieden mit diesem sehr gelungene Ergebnis:

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Mit der nun folgenden Karte hat Tanja Dildey den ganz klassischen Aha-Effekt auslösen können, denn der Stempel passt wie die Faust aufs Auge, und mit der Koloration und den kleinen Akzenten hat sie eine rundum schöne Freundschaftskarte geschaffen, und ja: das Gefühl, aus dem dieser Text spricht, hat sicher jeder von uns bezogen auf einen uns sehr wichtigen Menschen.

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Als nächstes seht ihr den Beitrag von Jeannette Semlin, mit Schwämmchen und Stanzen auf Brombeermousse gebracht. Mit Crystal Clear hat sie dabei einige der Schmetterlinge plastisch hervorheben können:

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Mit dem Sale-A-Bration-Set „Paarweise“ hat Margarete Marotzke diese schöne Grußkarte erstellt – die Farben sind auch brandaktuell (Minzmakrone und Taupe):

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Für meine Stempelschwester Steffi Rist sind „Freunde wie Engel, die uns wieder auf die Beine bringen“ – der Stempel und die Stanzen sind phänomenal, und mit Kraftpapier arbeite ich auch sehr gern (ist vielleicht schon aufgefallen. Ich habe einen unglaublichen Vorrat davon für den Fall, dass es das aus irgendwelchen banalen Gründen vielleicht nicht mehr zu kaufen gibt):

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Julia Rothvoß hat das aktuelle Ronald-McDonald-Set „Worte, die gut tun“ verwendet für jemanden, der klasse ist – sehr schön!

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Ein sehr guter Spruch ziert die Karte von Helen Henke. Für das untere Banner hat sie die Schleifen-Elementstanze eingesetzt:

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Jetzt kommt die Karte von Grit Jarausch, einer meiner Lieblingstauschpartnerinnen, die leider noch keinen eigenen Blog hat (*zwinker*), und die wie in einem vorherigen Tausch auch hier wieder mit dem Set „Poesi auf vier Pfoten“ kleine Katzen auf Papier gezaubert hat. Der Spruch „Freunde fürs Leben“ entstammt dem Set „Auf den ersten Blick“ aus dem Frühjahrskatalog. Der Hintergrund ist mit „Timeless Textures“ gestaltet. Idee, Umsetzung und Layout sind für mein Befinden perfekt!

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So, und jetzt schaut euch bitte mal Dagmar Bella Hollands Karte an: IMG_2049IMG_2050

Ich weiß nicht, ob das aus den Bildern so gut ersichtlich ist, aber alle Elememte sind liebevoll ausgestanzt um plastisch zu wirken. Mit dem Schleifenband und der gestanzten Bordure hat Dagmar ein raffiniertes Verschlusssystem geschaffen. „Happiness is a moment with you“ – und diese Karte macht einfach glücklich!

Meine Karte zeige ich euch auch noch – ich habe mich für einen etwas älteren Stempel namens „Friends who know“ entschieden.

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Ich habe in der Tat solche Freunde, mit denen ich über mehrere Jahrzehnte durch dick und dünn gegangen bin, und denen ich diese Karte halb scherzhaft schicken könnte: sie würden es sofort verstehen 🙂

Ich hoffe, dass euch der Einblick in die verschiedenen Werke gefallen und vielleicht auch ein wenig inspiriert hat. Die beiden kommenden Tauschrunden werde ich selbst abwickeln, und die ersten Werke liegen auch schon hier bei mir – so ab Mitte Mai kann ich euch aller Wahrscheinlichkeit also wieder etwas in dieser Richtung zeigen.

Französisches Bräterbrot aus dem Zaubermeister

Eigentlich sollte inzwischen jeder, der mich kennt, auch das französische Bräterbrot probiert haben, denn ich backe es auf jeder Kochshow und auch sonst jeden zweiten Tag zuhause. Es ist so simpel, schnell und lecker, dass ich gar nicht großartig nachdenke und den Teig halbintuitiv ansetze, sobald ich sehe, dass das Brot hier zur Neige geht.

Das Rezept stammt aus der fränzösischen Rezeptwelt, in der es als „Pain à la cocotte“ zu finden ist.

290g Wasser

1/2 Würfel Hefe………………………….2 min/37°C/Stufe 2 erwärmen.

250g Mehl (Type 405/550 oder 630)

250g Dinkelmehl (Type 1050)…………einwiegen.

2 TL Salz……………………………………..hinzufügen und 5min/Teigstufe kneten.

Bräterbrot 1

Ca. 45min im Mixtopf ruhen lassen, danach auf der Backmatte etwa 10mal falten, bis eine schöne Kugel entsteht.

Bräterbrot 2

Diese (oder auch zwei davon, wie auf diesen Bildern) in den ausgemehlten Zaubermeister legen, mit etwas Wasser bestreichen und bemehlen, Sollbruchstellen einschneiden und mit geschlossenem Deckel in den nicht vorgeheizten Ofen stellen. 240°C für 60-70min backen, dann sofort aus dem Zaubermeister nehmen und auf dem Kuchengitter auskühlen lassen. Nach 60min ist die Kruste sehr fein, nach 70min eher kräftig.

Bräterbrot 3

11. Kartentausch – „Kommunion/Konfirmation“

Wenige Wochen vor dem „Weißen Sonntag“ ist es allerhöchste Eisenbahn sich Inspirationen und Anregungen zum Thema Kommunion / Konfirmation zu suchen, und für gewöhnlich dient das Internet dafür als sehr ergiebige Quelle. Manchmal allerdings langen Bilder allein nicht, denn man möchte so eine Idee um sie richtig begreifen zu können auch mal in die Hand nehmen (und streicheln). Daher tauschen wir innerhalb der Facebook-Gruppe „Stempelfreunde / Deutschland“ regelmäßig themenspezifische Karten, und mit dem oben genannten Thema ging dieser Tausch nun schon in die elfte Runde.

Organisiert wurde der Tausch diesmal von meiner Upline Tina, der ich an dieser Stelle ein ganz großes Lob aussprechen möchte für die perfekte Organisation und für die hier an den Tag gelegte Nervenstärke, denn nachdem es sowohl Verspätungen als auch kurzfristige Absagen gegeben hatte, ließ sich die gute alte Post (AKA: DHL) mit der Zustellung der Tauschobjekte dann mal so richtig schön viel Zeit. Nach genau einer Woche unterwegs quer durchs Land traf heute endlich auch das Billerbecker Paket ein, so dass ich euch meine Ausbeute zeigen kann – und schon geht’s los:

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Diese stimmige Einladungskarte stammt von Kornelia Ricker, meiner Billerbecker Bastelschwester. Wir werden im kommenden Jahr gemeinsam mit Tanja (deren Karte ich als nächstes zeigen werde) unsere Erstgeborenen zur Erstkommunion schicken, so dass das hier für uns eine sehr spannende Übung war und wir uns auf diese Weise schon mal intensiv Gedanken zur Deko machen konnten. Besser noch: wir können unsere Kommunionkinder selbst auswählen lassen, wie in etwa ihre Einladungskarten aussehen sollen. In unserem Fall ist die Entscheidung schon getroffen, so dass ich hiermit hochoffiziell fragen möchte: Liebe Conny, borgst du mir deinen schönen Stempel mal für 2017? 🙂

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Wie angekündigt folgt nun die raffiniert gestaltete Karte von Tanja Ahlers – sie hat die kleinen gestanzten Fische unter Transparentpapier eingenäht, so dass diese frei darunter „schwimmen“ können – macht richtig Spaß, die Karte ein wenig zu schütteln. Toll gemacht, liebe Tanja!

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Hier seht ihr die Garte von Grit, die unbedingt noch einen Blog braucht (Wink mit dem Zaunpfahl!!), damit wir mehr von ihren wunderschönen Werken bestaunen können. Diese Karte hier war schon sehr „rund“ und gefällt uns auch sehr gut.

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Es folgt die wunderschön gelayoutete Karte von Sandra Gieschen, die allein der Schlichtheit wegen genau mein Fall ist. Super!

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Habt ihr das gesehen? Ist das nicht eine absolut geniale Wasserfallkarte? Gestaltet hat sie Stephanie Krotz, und meine Jungs waren hin und weg (und danach musste ich sie erstmal konfiszieren, denn sonst wäre sie jetzt möglicherweise schon hinüber vom vielen Auf- und Zuziehen!).

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Dieses mit Liebe erstellte Einzelstück von Bianca Münster ist (so wie mein eigener Beitrag) mit dem Circle Star Burst von Memory Box gestanzt – ich finde, dass diese Stanze perfekt zum Thema passt, stimme Bianca also voll und ganz zu bei dieser Entscheidung.

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Die obige Karte von Claudia Giesen kannte ich schon, da ich sie vor einigen Wochen beim gemeinsamen Schwimmbadbesuch am nördlichen Rand des Ruhrgebiets einsammeln durfte, um sie mit ins Billerbecker Paket zu packen. Die Farbwahl ist klasse, und das edle Verschlusssystem verleiht der Karte noch etwas festlicheren Charakter.

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Meine Merkspannen-Teamkollegin Steffi Rist hat diese wunderschöne Karte eingereicht – was für eine clevere Stanze! Steffi ist seit einigen Wochen zudem TR-Kollegin und Teil meiner münsterländer PamperedChef-Gruppe, worüber ich mich sehr freue! Weiter so, du Powerfrau!

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Von Beate Bröhldick stammt diese Karte – die Stanzen sind perfekt, weil sie das urchristliche Erkennungssymbol der Anhänger Jesu mit den beiden Bögen wesentlich authentischer rekapitulieren als flächig ausgestanzte Fische. Liebe Beate, verätst du uns, woher du diese Stanzen hast?

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Sehr freundlich wirkt diese von Margarete Marotzke gestaltete Karte. Ich wünschte, ich könnte so gut layouten wie du, Margarete!

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Tatjana Heine hat diese Karte in den zarten Farben „Lagunenblau“ und „Savanne“ erstellt, was richtig gut passt. Zum Stempeln hat sie ein Set von Viva Decor benutzt, das ich mir zunächst auch hatte zulegen wollen – jetzt steht es wieder auf meiner Wunschliste 🙂

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Diese Karte hätte ich auch im Laden gekauft: Ulla Lang hat sie gemacht und damit genau meinen Nerv getroffen. Schaut euch bitte unbedingt mal ihren Blog an – ich liebe Ullas Karten!!

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Hier seht ihr Cora Maues Werk – zart schimmert die Friedenstaube unter dem transparenten Teil des Flügels durch – wundervoll!

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Kerstin Meyer hat uns diese Karte kreiert – auch eine tolle Farbwahl, und die Vogelstanze ist sooo schön! Der Prägefolder ist übrigens auch klasse – auch hier wäre ich an Herstellerangaben sehr interessiert.

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Wie Steffi und ich ist auch die in meiner Heimatstadt Essen lebende Jeanette Semlin, deren Karte ihr hier seht, dreigleisig unterwegs mit TM, TPC und SU. Die Idee den SU-Spruch mit diesem Framelit auszustanzen werde ich sicher in Zukunft öfter aufgreifen, denn das sieht besser aus als mit der Kreisstanze!

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Die Idee von Ellen Roche die Karte in eine mit der Circle Star Burst-Stanze bearbeiteten Mini-Leckereien-Tüte zu stecken, finde ich super! Beide Daumen hoch dafür, Ellen!

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Die Karte, die Iris Melissa Brangl beigesteuert hat, ist unglaublich aufwändig gestaltet – ich staune immer wieder, wieviele Details es darauf zu entdecken gibt! Den Kelch hatte ich für meine Karte auch versucht zu stanzen, war jedoch kläglich gescheitert (!) – hier sieht es toll aus. Hut ab, liebe Iris – die ist dir sehr gelungen!

Zu guter Letzt zeige ich euch noch die beiden Karten von Tina. Ich weiß gar nicht, ob allen Teilnehmern aufgefallen ist, dass unsere Organisatorin sich damit doppelt so viel Arbeit gemacht hat um einen krankheitsbedingten Ausfall zu kompensieren. Ich liebe beide Karten und werde versuchen, die mit der Taube nachzubasteln.

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Jetzt sind wir komplett – ich hoffe, euch gefällt die Sammlung zumindest annähernd so gut wie mir, die ich heute früh einen kleinen Freudentanz beim Auspacken des Pakets aufgeführt habe. Eine sauschöne Aktion, liebe Tina, und ich freue mich schon jetzt auf die nächste Runde! Vielen Dank für deine Mühen hier – ich übernehme gern den 13. und 14. Swap!

 

Lasst uns feiern! (Waltrauds Blog-Candy)

Ach ja – Stempel! Da war doch noch was… es sollte ja auch fertige Bastelergebnisse hier auf dieser Seite zu sehen geben, so dass ich mir langsam mal angewöhnen muss, die Dinge vor dem Verschicken ganz fix abzulichten.

Heute zeige ich euch schnell mein relativ kurzfristig entstandenes Geburtstagskärtchen für die Nord-trifft-Süd-Challenge meiner Upline Tina und unserer Demo-Kollegin Waltraud mit dem Thema „Lasst uns feiern!“.

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Ich habe mich sehr bemüht dafür möglichst viele aktuell von Stampin’Up erhältliche Artikel dafür zu verwenden. Beim Papier habe ich mich für Farbkarton in Flüsterweiß und Moosgrün entschieden. Der Hintergrundstempel heißt „Musical Notes“ und ist leider schon aus dem Programm ausgeschieden, aber die anderen Sets sind noch erhältlich:

  1. Die Frontseite ist mit Textstempeln aus dem Set „Großes Glück“ (Jahreskatalog 2015/2016, Seite 100, #135403) erstellt. Ausgestanzt wurde dieser Part mithilfe der „Banner Framelits“ (Jahreskatalog 2015/2016, Seite 173, #132173). Mit dem Set „Timeless Textures“ (Frühjahrs-Katalog 2016, Seite 29, #140517) habe ich die Umrandung des Banners gestaltet.
  2. Der Aufruf „Feiere den Tag“ im Inneren der Karte entstammt dem Set „Spruch-reif“ (Jahreskatalog 2015/2016, Seite 108, #135478), aber der ganz große Knaller sind die Thinlits „Party in 3-D“ (Frühjahrs-Katalog 2016, Seite 7, #140620), mit der die Pop-Up-Torte ausgestanzt wurde.

Ich hoffe, dass die Karte in der Challenge gut ankommt, und ich überlege gerade, ob ich sie vielleicht sogar zu Waltraud schicke, die aktuell in Erwartung ihres eigenen Ehrentages ein Blog-Candy ausgelobt hat. Die Teilnahme lohnt sich: schaut euch mal die vielen schönen Preise an:

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(per Mausklick aufs Bild gelangt ihr zu Waltrauds Blog-Candy-Beitrag)

Viel Erfolg allen Teilnehmern – und bis zum nächsten Mal!

 

Dinkel-Malzkruste

Dinkel-Malzkruste aus dem Zaubermeister

Das folgende Rezept ist eine spontane Kreation und der Tatsache geschuldet, dass ich heute mit krankem Kind nicht aus dem Haus gehen wollte und daher lediglich Vorratsreste verwerten konnte. Ich fand das Ergebnis durchaus in Ordnung und teile daher gern mit euch das Ergebnis:

300g Wasser

½ Würfel Frischhefe

1 EL Rübenkraut

50g Sauerteig (selbstgemacht)……….. 2 min/37°C/Stufe 2 erwärmen

200g Dinkelmehl (Type 630)

300g Dinkelmehl (Type 1050)

2 TL Salz

1 TL Backmalz…………………………………hinzufügen und 5min/Teigstufe kneten.

Den Teig 45min im Mixtopf gehen lassen, danach zu einer Kugel formen und in den bemehlten Zaubermeister legen, eventuell mit Mehl bestäuben. Mit Deckel 10 min im 50°C warmen Ofen gehen lassen, danach den Ofen auf 240°C (O-/U-Hitze) hochschalten und das Brot weitere 65min später rausnehmen und auskühlen lassen. Das Ergebnis ist im Geschmack malzig und von der Konsistenz her locker und knusprig – wird also sicher wieder in etwa so hier gebacken werden.

Dinkel-Malzkruste