Archiv für den Monat: Oktober 2016

Halloween 2016

So, ihr Lieben, es ist wieder soweit – 31. Oktober, Reformationstag, (eigentlicher) Weltspartag (solange nicht als Brückentag nutzbar für die Banken, dann natürlich weniger), oder aber der Tag/Abend vor Allerheiligen – All Hallow’s Eve, zusammengesprochen Halloween. Wir feiern das nicht wirklich in Deutschland, und dennoch bieten die Supermärkte seit Jahren schon um diese Zeit Naschkram mit Gruselfaktor in kürbisgelb und fledermausgrau an, damit wir uns ein paar davon zurechtlegen, falls die Nachbarskinder verkleidet klingeln um “Süßes, sonst gibt’s Saures!” zu verlangen.

Ein Spaß für die Kinder – mehr Bedeutung mag ich dem nicht beimessen, allerdings gibt es da noch etwas, was mir richtig Laune macht: Grußkarten mit Halloween-Motiven, denn da kann man sich mal richtig schaurig oder verrückt austoben. Oder Süßkram nur für Erwachsene verpacken! Nun, in der jüngsten von meiner Upline Tina Deininger organisierten Tauschrunde ging es um beides, also um Karten und um kleine Swaps – wobei “klein” immer ein wenig im Auge des Betrachters zu liegen scheint (TINA!!!).

Da hier die Geisterstunde längst geschlagen hat, lade ich euch ganz schnell schon mal die Bilder hoch und kommentiere diese später – kommt also unbedingt ganz bald nochmal zurück! […] Juhuu, bin schon wieder daa!

Den Anfang machen links unten die coolen Spinnennetze von Andrea Schwerin – beide toll gelungen.

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Rechts daneben seht ihr Petra Altweins geniale Twisted-Easel-Klappkarte samt Spooky Booh, der seine Minischokolade verteidigt. super geworden, dazu hätte ich gern eine Anleitung!

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Die beiden knalligen Werke oben links stammen von Nadine Laskowski. Die kleine Fledermaus reist schon den ganzen Tag mit mir durch die Gegend, dun das Küsschen darin wird wahrscheinlich gleich noch dran glauben müssen. Oben rechts hat Katja Bosniakowski mit aktuellen SU-Materialien sehr chice Sachen gestaltet. Der Einsatz von Strohhalmen und Schrumpffolie als Embellishments verdient Sonderpunkte in der B-Wertung: toll, und eine richtig schöne Inspiration!

Jaaa, und jetzt kommen unten links Tinas Beiträge, die mich ja immer von den Socken hauen: Die Karte ist kompliziert gefaltet und perfekt mit Designerpapier bestückt. Der Swap ist ein supergeniales Mini-Album, ebenfalls liebevoll mit DSP beklebt. Beide Stücke finde ich phänomenal!

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Oben rechts sind (Jose-)Phine Werners Werke zu bestaunen. Bitte beachtet besonders die coole aus der Eulenstanze gefertigte Fledermaus, die ihre Smarties bewacht und das Zusatzgeschenk, nämlich den low-maintenance ghost. Dafür müsst ihr das Bild vergrößern und laut loslachen – coole Idee, Phine!! 🙂

Hier unten links seht ihr die farblich perfekt abgestimmten Werke von Dagmar Holland, die uns anstatt Hüftgold schwarzen Nagellack in die Box packte – dafür nochmal extra großen Dank: du denkst an uns, liebe Dagmar! Und ich hatte auch noch gar keinen schwarzen Nagellack, also echt ins Schwarze getroffen, toll!

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Rechts daneben hat uns Esther Hollenberg mit der Eulenstanze eine coole Fledermaus gestanzt und dazu aus den Zierschachtel-Framelits einen Kürbis geklebt.

Von Nadine Haverkamp stammten dieser kopflose Kerl mit seinem Kumpel, dem freundlichen Geist:

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Das hier war meine Karte:

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Dazu gab es ein essbares Gruselauge verpackt in einer Origami-Diamond-Box (siehe vorheriger Beitrag mit Faltanleitung). Diesmal bin ich, was das Material angeht, ein wenig fremdgegangen, da ich die Stempel und Stanzen von A Muse Studio aus den USA unbedingt ausprobieren wollte. Leider schließt diese Firma schon im November auf immer die Tore, so dass es von dort keinen Nachschub geben wird und mein Taschengeld wieder zu 100% in die Stampin’Up-Kassen fließen kann.

Liebe Tina, ich danke dir für diesen erneuten und sehr schönen Tausch, den du toll organisiert hast! Hat mir großen Spaß gemacht mit euch, Mädels – gern wieder!

Stampin’Up!-Teamtreffen mit Jenni Pauli

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Gestern fand in Gladbeck das große Teamtreffen meiner “Stempeluroma” Jenni Pauli statt – ganz schnell zur Erklärung: Jenni war vor gut acht Jahren eine der ersten Stampin’Up!-Demonstratoren in Deutschland, hat ihr Team seitdem kontinuierlich aufgebaut und im Laufe der Zeit einige Hundert Demonstratoren dazu bewegt, den Schritt in die kreative Selbständigkeit zu wagen. Zum alljährlichen Teamtreffen lud sie die drei unter ihr platzierten Ebenen ein, und auf dieser dritten Ebene stehe nun ich als ihre Stempelurenkelin. Klar, oder? Trotz dieser Hierarchie und des beachtlichen Dienstalters ist Jenni durchaus sehr jung geblieben – biologisch gesehen ist sie nur drei Jahre älter als ich, am Ende jedoch um eben diese drei Generationen weiser! Mit ihrer sehr spritzigen und liebevollen Art begeistert sie uns bei solchen Treffen, natürlich aber auch über Facebook oder aber ihren Blog Paulines Papier.

Mit Hochspannung reisten wir an und waren schon zu Beginn geplättet: etwa 120 Sitzplätze waren fertig eingedeckt und dekoriert für die Teilnehmer, die es geschafft hatten, sich blitzschnell für dieses Event anzumelden, denn die Veranstaltung war im Juli innerhalb weniger Stunden nach Bekanntgabe des Termins ausgebucht gewesen!

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Auf jedem Platz lagen eine Tüte und eine Box mit hochwertigen Geschenken für uns, über die wir uns tierisch gefreut haben!

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Mir gegenüber saßen (von links nach rechts) Melanie, Anne-Katrin und Petra, mit denen ich schon mehrfach Karten tauschen durfte – wir hatten großen Spaß beim gemeinsamen Werkeln. Auf den außenstehenden Tischen ringsherum hatten geladene Dozentinnen kreative Workshops für uns vorbereitet. Hier seht ihr Jenni ganz chic in Schale mit Moni und einer ganz simplen Girlande als Anregung für eine Stempelparty mit Kunden: wunderschön und doch sehr einfach umzusetzen:

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Noch ist alles ganz ordentlich:

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Die sehr erfrischende Kerstin Kreis zeigte uns, wie wir nach Art einer Shadow-Box-Karte einen Rahmen erstellen konnten für die inzwischen sehr beliebte neue To-Do-Listen-Relaxosophie:

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Die Stempelstationen waren sehr beliebt, und es gab auch genug Platz für Alle – das war wirklich sehr gut organisiert.

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Mein persönliches Lieblingsprojekt war diese Karte, bei der wir zunächst Strukturpaste, die nach Belieben eingefärbt werden konnte, durch SU-Schablonen hindurch gematscht in gemusterte Hintergründe verwandelten – ein sehr schöner und gut reproduzierbarer Effekt:

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An dieser Station konnten wir wahweise Halloween- oder Weihnachtsdeko aus alten Büchern fertigen – hier mal die fertigen Werke in groß:

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Als Inspirationsquelle dienten obendrein die ausgestellten Thementischen einiger Demonstratorinnen, deren Gesamtkunstwerke anschließend ebenfalls prämiert wurden. Hier eine Märchenwelt:

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Oben rechts aufgebaut seht ihr das Thema Halloween, unten links einen Adventskalender und daneben noch mehr Adventskram.

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Meine Münsteraner Kollegin Sigrid hatte ebenfalls weihnachtlich ausgestellt und beim späteren Durchblättern von Jennis Scrapbook-Alben noch herzlichst in die Kamera gelacht:

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Daran, dass das Treffen wirklich gut durchorganisiert war, zeigte sich Jennis Erfahrung mit derartigen Events: jeder Teilnehmer steuerte einen Beitrag zum Buffet bei, und die Küche wurde von fleißigen Mitgliedern der Familie Pauli perfekt in Schuss gehalten, beim Auf- und Abbau halfen ebenfalls genug Leute. Der offizielle Teil war sehr kurzweilig gehalten, und die Zeit des Bastelns verging wie im Flug. Jenni hielt die Ehrungen und den organisatorischen Kram wirklich sehr kurz und richtete zu Beginn auch ein paar ernsthafte Worte ans Team, indem sie u.a. etwas zum Thema “Wertschätzung” erzählte. Ich denke, dass ich dazu vielleicht noch ein paar Sätze sagen sollte, denn in alledem, was sie uns gestern ermöglicht hat, war diese Art der Wertschätzung uns gegenüber spür- und greifbar. Sicher bin ich nicht die einzige Vertriebspartnerin, die nicht allein von monetären Anreizen getrieben wird sondern sehr stark auch von dem, was man mit Geld nicht kaufen kann – wie eben die Teilnahme an solchen Treffen, eine gemeinsame kreative Tauschaktion, das Wissen, dass einem jemand mit Rat und Tat zur Seite steht, Förderung und Wettbewerben, gemeinschaftliches Schaffen und der Austausch von Ergebnissen live oder über soziale Netzwerke. Für all das bin ich sehr dankbar – gegenüber meinen Uplines Tina Deininger, Steffi Helmschrott, Jenni und letzten Endes natürlich auch Stampin’Up!, die uns ihre Wertschätzung durch Newsletter und diverse Aktionen demonstrieren.

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Mit frischem Schwung und vielen neuen Ideen im Gepäck verabschiedeten wir uns von Jenni – hier auf dem Bild Jenni umrahmt von zweien ihrer Urenkelinnen – jedoch nicht für lang, denn am 5. November sehen wir uns zum großen OnStage-Event in Düsseldorf schon wieder, dann mit insgesamt 750 Bastlern und einigen Offiziellen. Danke dir, liebe Jenni, dass du uns den gestrigen Tag ermöglicht hast: ich weiß das sehr zu schätzen!!! Danke auch an alle Workshopgeber und an meine Kolleginnen für die wertvollen Tipps – und nicht zu vergessen an die vielen Bäcker und Köche, die das Catering zu einem weiteren Highlight gemacht haben. Als Nichtkaffeetrinker habe ich mich besonders darüber gefreut, dass es eine Tee-Bar hab, aber nicht nur mit einer oder zwei Sorten, sondern mit mindestens 8 verschiedenen Tees… ich habe nur drei zu probieren geschafft 🙂 Merci vielmals, bitte unbedingt beim nächsten Mal wieder so!!

Origamischachtel

Da ich vor kurzem tatsächlich zu meinen beiden ersten Stempelpartys als neue Stampin’Up!-Demonstratorin eingeladen war, wollte ich den fleißigen Bestellern als kleines Dankeschön ein “Goodie” mit in die Warentüten packen, weshalb ich mich nach dem Videobeitrag von YouTube-Star Dawn Griffith neulich für die darin vorgestellte Origamischachtel entschied. Origami, die aus Japan stammende Kunst des Papierfaltens, kennen die meisten von uns noch aus dem Kindergarten – und ähnlich wie das Kritzeln oder Ausmalen dient es auch Erwachsenen zur Entspannung und zum Erhalt der bimanuellen Feinmotorik.

Da nicht jeder Freude daran hat, US-amerikanischen Videobeiträgen zu folgen, habe ich euch das Entstehen einer solchen Box in Ton und Bild kurz festgehalten: (Video in Bearbeitung, bitte kommt später nochmal vorbei!)

Erst später bemerkte ich, dass meine Kollegin Nadine bereits vor einigen Jahren eine schöne bebilderte Anleitung verfasst hatte, die euch vielleicht dann mehr nützt, wenn ihr gerade kein Video anschauen könnt – also hier der Link zu ihrem Blogbeitrag!

 

Kerzen bestempeln mit “Freue dich, Welt”

Jetzt im Herbst und gen Weihnachtszeit, wenn es nachmittags schon dunkel wird und wir uns bei Tee und Keksen zusammenhocken um uns gegenseitig zu wärmen und Geschichten zu erzählen, brennt fast immer auch eine Kerze dazu, denn erst dann wird es richtig gemütlich. Warum also nicht auch mal Kerzen selbst ausgestalten und damit ein warmes Licht verschenken, dachte ich mir? Ich habe also eine ganze Reihe hochwertiger Kerzen mit leicht strukturierter Oberfläche besorgt und dazu noch eine Packung Servietten in ähnlicher Farbe wie der des Kerzenwachses. kerzen-bestempeln-1

Danach habe ich das gewünschte Motiv (hier den Engel aus dem Set “Freue dich, Welt”, Bestellnummer 143167 im aktuellen Weihnachts-Minikatalog) in der Farbe Glutrot auf die Servietten gestempelt, das Motiv mit einer Schere ausgeschnitten und schließlich die beiden unteren Lagen der Serviette, die nicht mit Tinte eingefärbt waren, entfernt. kerzen-bestempeln-2

Auf diese Weise blieb nur eine fast durchsichtigeTrägerfolie übrig, die ich auf die Kerze legte und dort nach Wunsch positionierte. Danach blies ich mithilfe des Heißluftgerätes ganz kurz etwas Hitze auf die Ränder des Motivs und strich, sobald ich sah, dass sich im Wachs kleine Bläschen gebildet hatten, mit den Fingern das Motiv auf der Kerzenoberfläche glatt. Obacht: Nie direkt mit der heißen Luft auf die Finger zuhalten – das könnte böse weh tun!

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Dazu habe ich euch noch ein kurzes Video gedreht, in dem ich euch zudem einen Trick zeige, um das Motiv spiegelverkehrt nutzen zu können. Viel Spaß beim Anschauen!

 

Knäckebrot nach Ingalill vom Zauberstein

Oh, und Knäckebrot ist natürlich auch Brot – wenngleich das, welches ich euch hier vorstelle, in unserem Haushalt vielmehr als Chipsersatz dient, denn es lässt sich ganz wunderbar abends vor dem Fernseher wegknabbern – und das fast ohne Reue!

Das Rezept stammt von einer Schwedin namens Ingalill, das ist die Freundin der Freundin meiner Mutter. Ich habe es dort vor etwa dreieinhalb Jahren kennengelernt und gleich für den Thermomix und den Zauberstein adaptiert und dann immer wieder gern auf Kochshows gebacken oder zum Probieren mitgebracht. Seitdem macht das Rezept gut die Runde – ein paar meiner PamperedChef-Kollegen backen es auch regelmäßig, was mich sehr freut.

Hier nun auch für euch alle Angaben zum Nachbacken und Mitknuspern:

Knäckebrot nach Ingalill aus Schweden (1 Mixtopfdeckelmessbecher entspricht 1 Deziliter/100ml)

  • 2 Mixtopfdeckelmessbecher Sonnenblumenkerne
  • 1 Mixtopfdeckelmessbecher Kürbiskerne
  • 1 Mixtopfdeckelmessbecher Sesamsamen
  • 0,5 Mixtopfdeckelmessbecher Leinsamen
  • ¾ Teelöffel Salz
  • 2 Mixtopfdeckelmessbecher Dinkelmehl oder Maismehl (oder auch eine Mischung aus beidem!)
  • 0,5 Mixtopfdeckelmessbecher Rapsöl
  • 2 Mixtopfdeckelmessbecher kochendes Wasser

Alle Zutaten vermengen, zuletzt das Wasser hinzufügen. Brei halbieren und auf zwei Zaubersteine verteilen. Mithilfe des Teigrollers den Teig so platt wie möglich ausrollen.knaeckebrot-auf-dem-zaubestein

In den Backofen für 60min bei 150°C. Am besten vor dem Backen schon mit einem Pizzacutter Sollbruchstellen einschneiden, damit sich das Knäckebrot nach dem Backen gut in Stücke brechen lässt.

Anschließend abkühlen lassen und dann recht bald luftdicht und geschützt vor Feuchtigkeit eintuppern. Die Knäckebrote eignen sich wunderbar als Mitbringsel und schlagen abends mühelos den ganzen ungesunden Knabberkram!

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Kleiner Tipp: die Zusammensetzung der Körner lässt sich natürlich nach Geschmack variieren, die Gesamtmenge sollte aber in etwas der oben angegebenen entsprechen. Ich habe immer Kürbiskerne drin, da diese beim Ausrollen als Abstandshalter dienen – sehr praktisch! Manchmale ersetze ich Sesam und Leinsamen durch Quinoa oder Chiasamen. Auch ein Löffel getrockneter Pizzakräuter darin macht sich gut – probiert es einfach mal aus!